Digital Health und das neue hi Gesundheitskonto 

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche boomt: Alleine in Europa wurden in den letzten zehn Jahren über 600 Digital Health Start-Ups gegründet. Dass dieser Sektor den Nerv der Zeit und bisher ungedeckte Bedürfnisse trifft, zeigen auch die steigenden Zahlen zu erfolgreichen Exits, die insbesondere durch die Folgen der Covid-19 Pandemie verstärkt angetrieben wurden. Damit werden Digital Health und HealthTech-Startups zunehmend attraktiver für Investoren. Auch das österreichische Start-Up hi.health setzt mit dem Launch des neuen hi.gesundheitskontos neue Standards in der Digitalisierung des Krankenversicherungswesens.

 

Europa gewinnt an Zugkraft

Im Vergleich zu den USA befindet sich Europas Digital-Health Startup-Ökosystem zwar gerade noch im Anfangsstadium, ist dafür aber einer der am schnellsten wachsenden Sektoren. Nach einer Analyse von Speedinvest fanden in Europa in den letzten zehn Jahren 37 öffentlich bekannt gegebene Übernahmen von Digital Health Start-Ups statt. Mit 17 Exits erfolgte fast die Hälfte davon seit dem Beginn der Covid-Krise im Jahr 2020, wobei Deutschland mit 10 erfolgreichen Übernahmen eine Spitzenposition einnimmt. Die wichtigsten und interessantesten Bereiche sind dabei Telemedizin, mentale Gesundheit und Enabling Tech.

Obwohl die Branche beständig wächst und viele Unternehmen bereits wichtige Nischen und sinnvolle Technologien für sich entdeckt haben, blieben einige Bereiche völlig unbeachtet. Darunter auch der wachsender Bedarf für einen vereinfachten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen und Services zur Verwaltung von medizinischen Ausgaben für Privatversicherte.

 

 

Medizinische Versorgung ohne Bürokratie?

Aktuell sind in Deutschland rund 8,7 Millionen Menschen bei einer privaten Krankenversicherung vollversichert. Darüber hinaus verfügen weitere 26,8 Millionen Menschen über private Zusatzversicherungen für Zahnersatz oder Krankenhausaufenthalte. Doch zu den vermeintlichen Vorzüge einer privaten Krankenversicherung gesellen sich auch Nachteile, wie obligatorische Vorleistungen und erhöhte Verwaltungsaufwände seitens der Versicherten. Damit wird jedoch ein einfacher und schneller Zugang zu Gesundheitsleistungen für viele erschwert.
Was zunächst eher nach einem Luxusproblem klingen mag, ist insbesondere für chronisch Kranke und ältere Menschen, die regelmäßig den komplexen bürokratischen Verwaltungsanforderungen des gegenwärtigen Versicherungswesens gegenüberstehen, ein ernstzunehmendes Problem: Für in Anspruch genommene medizinische Leistungen müssen sie oft hohe Rechnungsbeträge zunächst aus eigener Tasche bezahlen. Denn im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen private Versicherungsträger allfällige Behandlungskosten nicht unmittelbar, sondern erstatten diese erst nach einem erfolgreich bearbeiteten Rückerstattungsantrag.
Genau hier setzt die Mission von hi.health an, bürokratische Hindernisse zu reduzieren und damit einen schnellen und einfach Zugang zu Gesundheitsleistungen ermöglichen.

 

Das neue hi.gesundheitskonto

hi.health ist aktuell das einzige Unternehmen in Europa, das sich den Problemen von Privatversicherten annimmt und als Lösung ein innovatives Geschäftsmodell an der Schnittstelle von HealthTech, InsurTech und FinTech erschaffen hat. Mit dem neuen hi Gesundheitskonto positioniert sich hi.health als Zahlungsanbieter im Gesundheitsbereich und ermöglicht damit bereits über 20.000  Usern in Deutschland von nun an die sofortige Kostenrückerstattung bereits bezahlter Beträge sowie die direkte Bezahlung von offenen Rechnungen – und klammert langwierige Rückerstattungsprozesse für die Versicherten aus. 

In einem einfachen Registrierungsprozess können die User ihr Gesundheitskonto direkt in ihrer hi.health App aktivieren und dort jederzeit ihren “Gesundheitskontostand” einsehen. Offene Rechnungen übernimmt hi.health über die neue “Rechnung bezahlen”-Funktion dabei und reicht die Kosten direkt weiter an die jeweilige Versicherung. Mithilfe der Funktion “Sofort-Geld-Zurück” können bereits bezahlte Rechnungen hingegen über die App eingescannt und eingereicht werden, woraufhin der entsprechende Betrag sofort von hi.health auf das persönliche Bankkonto der Versicherten überwiesen wird.

Das Gute daran: Die NutzerInnen der hi.health-App müssen damit für ihre Gesundheitskosten nicht mehr in Vorkasse gehen. Sollten die Kosten für eine Leistung  nicht vollständig, sondern nur anteilig von der Krankenkasse übernommen werden, bucht hi.health die Differenz erst nach abgeschlossener Bewilligung der Krankenversicherung vom Konto der NutzerInnen ab. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die erste Einreichung bis zu einer Summe von 100 Euro begrenzt. 

 

Mobile Banking-Experience & Versicherungsleistung

hi.health wurde mit dem Ziel gegründet, bürokratische Hürden in der medizinischen Versorgung für Privatversicherte zu reduzieren und ihnen ein Werkzeug in die Hand zu geben, das ihnen die Verwaltung ihrer Gesundheitskosten so einfach und intuitiv wie möglich macht. Mit der Erweiterung der hi.health-App um die neuen Funktionen des Gesundheitskontos verbindet das hi.gesundheitskonto die persönliche Krankenversicherung mit einer mobilen Banking-Experience.
Um den Service kontinuierlich zu verbessern und maßgeblich an die Bedürfnisse der EndverbraucherInnen anzupassen, werden darüber hinaus regelmäßig Kundeninterviews durchgeführt. Weitere hilfreiche Funktionen, wie beispielsweise das Verwalten verschiedener Versicherungspolicen in einem Account oder auch das Verwalten mehrerer Personen (zum Beispiel für die gesamte Familie) innerhalb eines Accounts befinden sich bereits in der Umsetzung.

 

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